Samstag, 23. Januar 2021

Spring! Vor allem über deinen Schatten

 


Rezension von Carlotta, 16 Jahre alt.

In dem Buch geht es um das Mädchen Penelope, das aber von allen Pebbels genannt wird. Sie ist ziemlich schüchtern, wird in der Schule auch so ein bisschen geärgert und wegen ihrer Ängstlichkeit auch oft ausgenutzt. Sie macht dann auch immer die Hausaufgaben der anderen und hat überhaupt keine richtigen Freunde. Eines Tages kommt Coco in die Schule. Coco die ist total verrückt und hat vor nichts Angst. Sie flucht am liebsten vor sich hin und ist auch so ein bisschen verrückt, weil ihr Vater in einer Geisterbahn arbeitet und da als Monster immer die Leute erschreckt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Coco hilft Pebbels ihre Schüchternheit zu überwinden und sich was zu trauen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es war auch sehr gut geschrieben. Am besten haben mir die Schimpfwörter gefallen, die Coco benutzt, wenn sie flucht und wenn Pebbels dann mitmacht. Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen. 


Spring! Vor allem über deinen Schatten

Von Mina Teichert

Aus dem Planet! Verlag

ISBN 9783522506328


Haferhorde - Schmetterlinge im Ponybauch

 


Eine Rezension von Sophia, 8 Jahre alt.


In dem Buch geht es um ein Shetlandpony namens Schoko, das ist verliebt und in ein Ponymädchen aus Island. Sie kann ihn jedoch kaum verstehen und er sie auch nicht. Als er dann holt das Ponymädchen in sein Zuhause holt, ist der Besitzer ganz sauer, weil der sonst auch immer so ist. Das Ponymädchen heißt Elfa und ist immer ganz ängstlich, auch, wenn es von der Freundin der Chefin auf ihr Gestüt verkauft wird. Das Buch geht aber gut aus, auch wenn das Ponymädchen verkauft bleibt, denn Schoko will sie oft besuchen kommen.  

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und man hat alles gut verstanden. Es waren viele schöne Bilder. Am besten hat mir gefallen, dass es um Pferde ging. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.


Die Haferhorde – Schmetterlinge im Ponybauch

Von Suza Kolb

Aus dem Megellan Verlag

ISBN 9783734840234


Die Kinder des Universums

 


Eine Rezension von Lenja, 13 Jahre alt.


Der Roman handelt von Helen und ihrem Zwillingsbruder, den alle Strubbel nennen, obwohl er eigentlich Fritz heißt. Es sind Sommerferien und die Zwillinge überlegen den ganzen Tag, wie sie ihrem drei Jahre jüngeren Cousin Tubs entkommen können, der ihnen immer auf die Nerven geht, weil er eben noch jünger ist. Dann kommt Onkel Grigorian, der alle drei mit auf seinen Bauernhof mitnimmt. Er erzählt den drei, dass er so eine Art Raumschiff oder Zeitmaschine in seiner Scheune stehen hat und als sie angekommen sind, führt er sie tatsächlich in die Scheune. Er beweist ihnen, dass er die Wahrheit gesagt hat, indem er sie in Null-Komma-Nichts nach Paris und London bringt. Danach erklärt er ihnen auch, wie das Raumschiff funktioniert, aber das ist alles ein bisschen kompliziert. Genauso kompliziert wie er selbst, denn er verrät ihnen auch, dass er gar nicht ihr Onkel, sondern ein Außerirdischer ist, der von einem anderen Planeten kommt. Er verleiht den Helen, Strubbel und Tubs Superkräfte, mit denen sie ihm helfen sollen einen Planeten zu retten. Es sind nicht wirklich Superkräfte, eher so Fähigkeiten, Helen kann nämlich auf einmal Gedanken lesen, bzw. Gedanken spüren. Strubbel dagegen weiß genau, wie etwas aufgebaut ist, wenn er es nur anschaut. Tubs hat seine Kraft noch nicht ganz bekommen, dafür aber so ein Tier, dass ihm helfen soll, diese Kraft zu entfalten. Er kann dann alle möglichen Sprachen verstehen. Der Onkel, der eigentlich nicht der Onkel ist, schickt sie dann auf diesen Planeten, den die drei versuchen müssen zu retten. Ein neuer Planet wurde nämlich entdeckt, auf dem viele riesige Würmer leben, deren Kot sehr wertvoll ist und für den Menschen extra auf diesen Planeten ziehen, um ihn zu ihrem Geschäft zu machen. In letzter Zeit gab es jedoch öfters Erdbeben und die drei versuchen dann herauszufinden, wie es dazu kam. 

Ich fand das Buch sehr spannend und auch sehr gut zu lesen, obwohl die Schrift etwas groß ist und ich würde es für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren empfehlen, denn es ist schön geschrieben. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.


Die Kinder des Universums

von Ken Folett

aus dem Baumhaus Verlag

ISBN 978-3833938214 


Zaubereulen im Federland - Das Geheimnis von Athenaria

 


Rezension von Nora, 7 Jahre alt

In der Geschichte geht es um Zaubereulen und ihre Begleiter. Eine Königin hat ein Land erschaffen, dessen Eingang gut versteckt ist und hinter dem sich die verschiedensten Welten verbergen, doch leider hat die Königin es nicht geschafft, die Welten zu vollenden. Um diese Aufgabe zu vollenden werden drei Kinder und ihre Eulen ausgewählt, die sich in Zaubereulen verwandeln können und nach einigen Schwierigkeiten schaffen sie es auch als Team zusammenzuarbeiten.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!


Zaubereulen im Federland - Das Geheimnis von Athenaria
von Ina Brandt
aus dem Arena Verlag
ISBN 9783401605357





Mittwoch, 25. November 2020

Fionrirs Reise


Rezension von Lena, 18 Jahre alt

Als der Drachenjunge Fionrir an seinem siebten Geburtstag aufwacht, weiß er schon, dass dieser Tag ein ganz besonderer ist, denn Drachen sind ab ihrem siebten Geburtstag keine Kinder mehr, sondern schon fast erwachsen. Aber wie besonders dieser Tag wirklich für ihn wird, kann er noch nicht ahnen, als er sein großes Geschenk auspackt und darin nichts anderes als ein Menschenmädchen findet! Quirina ist eine Prinzessin und gar nicht begeistert, von Drachen entführt worden zu sein. Als Fionrir sie dann auch noch fressen soll, ist sein Geburtstag endgültig im Eimer. Er mag Menschen schließlich, besonders Mirka und Wilko, die bei seinen Eltern in der Drachenhöhle wohnen. Ihm ist klar: Er muss Quirina um jeden Preis davor beschützen von seiner Familie gefressen zu werden, also beschließt er, sie allein nach Hause zu bringen. Eine abenteuerliche Reise beginnt…

„Fionrirs Reise“ wurde von Andreas Arnold geschrieben, der hier in der Wetterau lebt, weshalb ich netterweise für unseren Leseclub ein Rezensionsexemplar von ihm zugesandt bekommen habe, vielen Dank! Ich liebe Märchen ja über alles und ich finde „Fionrirs Reise“ kommt dem schon sehr nahe, schließlich gibt es Drachen, Prinzessinnen, Räuber und sogar sprechende Tiere. Eigentlich bin ich ja fast schon zu alt für das Buch, aber mal ehrlich, wer ist denn bitte jemals zu alt für Drachen? Selbst in „Game of Thrones“ gibt es sie. Im Gegensatz zu diesen oft sehr blutrünstigen Artgenossen, sind Fio und seine Familie eigentlich sehr friedlich, weshalb Fio ja auch so schockiert ist, dass er auf einmal einen Menschen fressen soll. Die Reise mit Quirina ist zwar abenteuerlich, aber ebenso schnell wieder zu Ende, wie sie angefangen hat, denn bevor Fio richtig versteht, was da gerade vor sich geht, hat der mysteriöse Wanderkrämer Aigolf die Prinzessin aufs Neue entführt. Das kann Fio natürlich nicht auf sich sitzen lassen, schließlich hat er Quirina versprochen, sie nach Hause zu bringen. Ich finde es toll, welche Charaktereigenschaften hier Kindern vermittelt werden. Fio gibt nicht auf, auch wenn er vielleicht doch noch ein bisschen zu klein ist, diese Reise allein zu schaffen. Aber das ist kein Problem, denn er kann sich immer auf sein Rudel verlassen, dass er im Laufe des Buches um sich herum sammelt. Freundschaft und Loyalität wird hier großgeschrieben, auch wenn es immer wieder Zankereien gibt. Das ist aber meiner Meinung nach nicht schlimm. Wer streitet sich denn mal nicht mit seinen Freunden? Wichtig ist aber, dass man sich danach wieder zusammenrauft und man sich trotzdem immer aufeinander verlassen kann. Die Welt von Fionrir ist sehr aufregend, ständig passiert irgendetwas ganz Unvorhergesehenes. Aber das Tempo tut dem Buch sehr gut und auch der Schreibstil leidet keinesfalls darunter. Mir hat „Fionrirs Reise“ wirklich gut gefallen, denn durch die hübschen Illustrationen und den lebhaften Erzählstil hat man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Es tauchen zwar wirklich viele Personen auf, aber die kann man vorne immer im Register nachschlagen, das fand ich sehr gut gelöst. Ich empfehle „Fionrirs Reise“ für Jungen und Mädchen ab neun Jahren zum Selberlesen, zum Vorlesen sogar schon ab acht. Ein gutes Kinderbuch mit tollen Bildern!

Fionrirs Reise
von Andreas Arnold
aus dem Reimheim Verlag
ISBN: 978-3-945532102
 

Freitag, 6. November 2020

Conni und die Austauschschülerin

 


Rezension von Luise, 12 Jahre alt

Im Buch geht es um Conni und ihre Freunde, denn es ist ein Band aus der Conni& Co-Reihe. In diesem Abenteuer bekommen Conni und ihre Freunde Austauschschüler und ist ganz neu und aufregend, denn jetzt ist ja alles auf Englisch. Connis Austauschschülerin heißt Mandy. Mandy steht sehr auf Punk und sieht auch so aus mit ihren abstehenden roten Haaren. Die beiden verstehen sich super, jedoch passieren lauter Missgeschicke. Einmal fährt Mandy zum Beispiel ausversehen „schwarz“, weil sie in der Bahn das falsche Ticket vorzeigt. 


Ich fand es sehr cool, dass der Einband innen aussieht wie eine Tagebuchseite, auf der man auch, wenn man das Buch gerade liest, immer nochmal Sachen nachschauen kann. Wenn man Conni hört, denkt man sich eigentlich, ich wäre mit 12 schon zu alt dafür, aber in der Conni & Co-Reihe sind Conni und ihre Freunde schon viel älter, als in den normalen Conni-Büchern. Ich würde dem Buch 4 von 5 Sternen geben, weil es mit sehr gut gefallen hat und ich es mega cool fand. 


Conni und die Austauschschülerin
von Dagmar Hoßfeld
aus dem Carlsen-Verlag
ISBN: 
978-3551554031

Mittwoch, 4. November 2020

Rixton Falls - Secrets



Rezension von Lena, 18 Jahre alt

Als Demi von ihrem Verlobten verlassen wird, ahnt sie zwar bereits, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird, aber wie sehr, hat sie nicht einmal in ihren schlimmsten Albträumen für möglich gehalten. Kurz nachdem ihr Verlobter Brooks sich mit all seinen Sachen auf und davon macht, verunglückt er schwer und wird ins künstliche Koma versetzt. Demi ist klar: Dass Brooks sie verlassen hat, wird ihr jetzt niemand mehr glauben, schon gar nicht seine überfürsorgliche Mutter Brenda. Als dann noch Royal auftaucht, der Junge, der jahrelang Teil ihrer Familie war und ihr vor sieben Jahren das Herz gebrochen hat, ist Demis Zwickmühle komplett. Aber warum ist Royal damals von einem auf den anderen Tag verschwunden, wenn er Demi doch geliebt hat? Und was weiß Demis Vater über ihn?

Der Prolog ließ auf mehr hoffen, doch leider ist diese Story recht banal. Schlecht nicht, nur einfach banal. Sie hat ihre Höhen und Tiefen und Stellen, die mich wirklich in ihren Bann gezogen haben, aber der Plot ist nicht mehr als solide. Demi zeigt zwar in ihren Gedanken durchaus eine trotzige Seite, aber ihr unterwürfiges Verhalten gegenüber Brenda ging mir etwas auf den Keks. Ich kann ja verstehen, einer Frau, deren Sohn gerade im Koma liegt, nicht auf den Kopf zuzusagen, dass ihr Sohn ein Mistkerl ist, aber gewisse Dinge, die Brenda abzieht, überschreiten einfach eine Grenze. Demis und Brooks Beziehung ist auch irgendwie ziemlich toxisch und ich frage mich, warum das niemandem in Demis Umfeld auffällt.
Royal war mir im Prolog noch sehr sympathisch, aber dass er Demi scheinbar eine ganze Weile beobachtet hat, finde ich etwas... bedenklich. Gut fand ich aber Demis inneren Konflikt zu wissen, dass Brooks sie verlassen hat, sie andererseits auch nicht wirklich aus ihrer Rolle als „Verlobten“ herauskommt. Eine schwierige Situation, die sehr gut beleuchtet wird und die Geschichte interessant macht. Trotzdem fand ich das Buch... nicht ganz rund. Vieles wurde für mich nicht ganz zufriedenstellend zu Ende gebracht. Wie gesagt, eine nette Liebesgeschichte, die aber leider immer wieder in bestimmte Rollenklischees abdriftet. Auch das Verhalten männlicher Charaktere gegenüber Frauen ist nicht immer angemessen. Vielen Dank an dieser Stelle übrigens an die „Lesejury“, denn ich durfte dieses Buch im Zuge einer „Leserunde“ des LYX-Verlages lesen.


3 von 5 Sternen

Rixton Falls

von Winter Renshaw
Aus dem Lyx-Verlag
ISBN: 978-3736314405