Sonntag, 16. August 2020

Der Gesang der Flusskrebse

 

Der Gesang der Flusskrebse 
von Delia Owens
aus dem hanserblau Verlag
ISBN: 978-3-446-26419-9

Zu Beginn des Romans stirbt in einer ruhigen Küstenstadt ein Mann und viele verurteilen daraufhin das merkwürdige Mädchen aus dem Moor. Kya lebt seit ihrer Kindheit im Moor und hatte keine leichte Kindheit. Mit sechs Jahren verließ ihre Mutter die Familie und kam nie zurück, wenige Wochen später folgten ihre älteren Geschwister, sodass sie alleine mit ihrem Vater verblieb. Zwei Jahre später geht jedoch auch dieser weg und muss sich Kya mit acht Jahren selbst durchschlagen. Sie kennt die Natur wie ihre eigene Westentasche und lebt sehr zurückgezogen vom Rest der Welt, schafft es jedoch im Verlauf des Romans von der komischen Außenseiterin mit wenigen Freunden zu einem Mädchen zu werden, das zwar im Moor lebt, aber trotzdem von den meisten Leuten gemocht oder zumindest akzeptiert wird.


Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es sehr beeindruckend, wie sie sich als Kind durchschlagen musste, weil sie keine Familie mehr hatte, es dann aber geschafft hat vollkommen auf sich selbst gestellt nicht nur zu überleben, sondern auch viele Vorurteile zu überwinden.


Rezension von Carlotta, 15 Jahre

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

 

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

von Judith Kerr

aus dem Ravensburger Verlag

ISBN: 978-3-473-58003-3


Anna und ihren Bruder Max wachsen zur Zeit des Nationalsozialismus in Berlin auf, doch sie sind Juden. Sie und ihre Familie ziehen dann in die Schweiz und leben da eine Weile, bevor der Vater, der für die Zeitung schreibt, in Frankreich eine Stelle findet. Sie ziehen dann nach Frankreich und lernen auch die neue Sprache, machen ihre Examensprüfung in Frankreich und irgendwann bietet der Onkel ihnen an, dass sie zu ihm nach England kommen können. An dem Buch finde ich spannend, dass man merkt, wie es den Menschen da früher ging, wie sie unter den Wahlen Hitlers leiden mussten, dass viele kein Haus mehr hatten und dass viele Juden und Familien auch getötet wurden oder in Konzentrationslager mussten und dass auch so schwer war, da irgendwie zurechtzukommen. Mich hat es sehr verwirrt, dass die so viel umgezogen sind, kann man nicht einfach irgendwo bleiben? Zum Beispiel in der Schweiz war es sogar recht sicher, aber sie mussten dann Frankreich ziehen und auch die neue Sprache lernen. Ich glaube das Buch ist eher für Mädchen, aber die könnten auch etwas älter sein, so 13-14 Jahre oder so. Vor allem Annas Gefühle wurden sehr genau beschrieben, von den anderen Personen wurde nur erzählt, was passiert. Es wurde aus Annas und aus der Perspektive eines Außenstehenden geschrieben. Ich musste manchmal nachfragen, was bestimmte Wörter bedeuten, weil ich einfach keine Ahnung hatte, aber generell sind es mittellange Sätze mit vielen Kommas. Das Buch hat drei Teile und ich bin gerade beim Zweiten und es ist so, dass sie die meiste Zeit nur fliehen und in Angst leben und nicht irgendwie mal Freude haben oder so.


Was hat das alles mit einem rosa Kaninchen zu tun?

Das hat den Hintergrund, dass als sie am Anfang in Berlin waren nur eine begrenzte Menge an Sachen mitnehmen konnten und sich Anna zwischen ihrem alten rosa Kaninchen und dem neuen Plüschtierhund entscheiden. Sie hat dann das Kaninchen zurückgelassen und später wurde dann das Haus ihrer Familie beschlagnahmt, darunter auch das rosa Kaninchen.


Rezension von Mirja, 11 Jahre

Die Glücksbäckerei - Das magische Rezeptbuch

 

Die Glücksbäckerei - Das magische Rezeptbuch

von Kathryn Littlewood

aus dem Fischer Verlag

ISBN: 978-3-596-85484-4


Rosemarie, von allen Rose genannt hat zwei Brüder und eine Schwester. Ihre Eltern sind Glücksbäcker, die mit Hilfe eines magischen Kochbuches zauberhafte Speisen backen können. sie haben auch einen Geheimkeller mit magischen Zutaten wie zum Beispiel Blitzen. Zu Beginn müssen die Eltern in ein anderes Dorf reisen und dort etwas backen um die Leute dort wieder gesund zu machen und so lange sie weg sind liegt die Verantwortung für die Bäckerei bei den Kindern. Kaum sind sie weg kommt eine Frau, die sich als ihre Tante Lily ausgibt und versucht das Rezeptbuch zu stehlen. Das wissen die Kinder jedoch nicht und deswegen vertrauen sie ihr zuerst. Ausversehe stürzen sie dann die ganze Stadt ins Chaos, können aber gerade so wieder alles gut machen.

Ich habe selbst drei Geschwister und fand das Buch hat das Geschwisterleben ziemlich gut beschrieben. Rose ist in dem Buch die Zweitälteste, nur Thymian, der von allen Thymo genannt wird ist älter als sie. Ihr jüngerer Bruder heißt Basilikum, wird aber von allen Basil genannt und die Jüngste, Pimpinelle, wird von allen Nella genannt. Die ganze Verantwortung bekommt aber immer Rose ab, oder zu mindestens kommt es ihr so vor, als müsste sie immer helfen, wenn ihre Geschwister etwas Anderes machen durften. Während die Eltern weg sind lernen die Kinder auf einander zu vertrauen und zeigen, dass sie im Team zusammenarbeiten können. Sie backen dann auch so komische Rezepte wie eine Rückwärtstorte mit verheerenden Folgen oder Liebesmuffins.


Ich fand das Buch sehr spannend, auch wenn es nicht so ein typisches Buch zum Thema Zauberei war, es gab keine Zauberstäbe oder sowas, sondern sie haben mit Rezepten gezaubert, in die man auch zauberhafte Zutaten geben musste. Es war auch sehr schön geschrieben und ich würde dem Buch 4 von 5 Sternen geben.


Rezension von Lenja, 12 Jahre

Twyns 3 - Der dunkle König

 

Twyns 3 - Der dunkle König
von Michael Peinkofer
aus dem Ravensburger Verlag
ISBN: 978-3-473-40839-9

Es handelt sich bei dem Buch um den dritten band einer Buchreihe, deshalb eine kleine Einleitung:

Im Roman gibt es neben der Menschenwelt auch eine Zauberwelt. In eben dieser gibt es einen bösen König, der versucht in die Menschenwelt zu gelangen, dazu müssen aber das magische Zwillingspaar und der Elfenstein, also ein Stein, der zaubern kann, in derselben Welt sein. Die beiden Geschwister treffen aufeinander, weil Wynn, dem Zwilling aus der Zauberwelt, langweilig war und sie aus dem sicheren Schloss, dass für den König unsichtbar ist, heraus und in die Menschenwelt gereist ist. Die beiden tauschen Rollen, auch wenn es die Eltern natürlich irgendwann merken.

Im dritten Band hat der dunkle König dann die Burg entdeckt und greift sie an. Die Zwillinge überlegen, wie sie den dunklen König aufhalten und die Waldbewohner retten können. Doch dann gibt es einen Krieg, Waldbewohner gegen Grimmlinge. Grimmlinge sind kleine Trolle mit Speeren, die mit Gift behandelt sind, an dem man auch sterben kann. Wynn fällt dann mit ihren Freunden aus der Zauberwelt in die Menschenwelt und zusammen gelingt es ihnen den dunklen König zu besiegen. Der zweite Zwilling, Anny, ist eher ruhig, sehr schlau und sie spielt auch gerne Geige, ein starker Kontrast zu der abenteuerlichen Wynn, die Schule auch eher langweilig findet. Am Ende der Bücher geht es dann immer darum den bösen König aufzuhalten.

Ich fand das Buch sehr spannend, weil immer etwas Neues passiert ist und ich würde dem Buch 5 von 5 Sternen geben.


Rezension von Pola, 11 Jahre

Mitternachtsstunde - Emily und die geheime Nachtpost

 


Mitternachtsstunde - Emily und die geheime Nachtpost

von Benjamin Read und Laura Trinder

aus dem Carlsen Verlag

ISBN: 978-3-551-52117-0


Emilys Eltern sind etwas komisch: Ihr Vater ist immer sehr ruhig, arbeitet immer im Schuppen und geht dann nachts in einer Poststelle arbeiten. Ihre Mutter ist ziemlich verrückt und trägt eine Kette mit lauter Pennys um ihren Hals, ihre Unglückskette mit den Unglückspennys. Irgendwann kommt ein Brief, ihre Mutter geht und kommt nicht wieder, als ein zweiter Brief mitten in der Nacht kommt geht auch ihr Vater und sagt ihr, dass sie zu Hause bleiben soll. Er geht erst um Mitternacht weg, so wie wenn er zur Arbeit geht. Emily wartet eine Woche auf ihre Eltern, aber sie kommen nicht wieder und sie beschließt um Mitternacht zur Arbeit ihres Vaters zu gehen, zur der Poststelle, in der er arbeitet und sucht sich ein paar Sachen zusammen, die sie gebrauchen könnte. Dabei kramt auch in den alten Schubladen ihrer Eltern und findet dort einen Schlüssel, den sie später auch noch gebrauchen wird. Sie geht dann zu dieser Poststelle, die aussieht als wäre sie schon vor Jahren geschlossen worden und muss vor einem Menschen wegrennen, der aussieht wie ein Bär. Er jagt sie bis zu dieser Poststelle und um Punkt Mitternacht schafft sie es dann die Tür mit dem alten Schlüssel aufzumachen und landet in der Poststelle. Allerdingt arbeiten dort komische Wesen, die ihren Vater zu kennen scheinen und die Sekretärin erklärt ihr, dass ihr Vater schon lange nicht mehr auf der Arbeit war. Sie schickt Emily in die Bibliothek, auf ihrem Weg trifft sie einen Polizisten in Ausbildung, der sie zur Bibliothek begleitet. Als sie dann bei dem Gebäude ankommen muss sie einen Ausweis vorzeigen, der eigentlich ihre Mutter gehört, um zu einer Person zu kommt, die die Bibliothek verkörpert. Diese erzählt ihr, dass sie mit ihrer Mutter befreundet ist und dass sie in Gefahr ist. Die Schwester der Bibliothek, Nocturne, die Verkörperung der Musik schickt Emily einen Brief demzufolge sie ihr die Unglückspennys bringen soll. Dort angekommen redet Nocturne ausschließlich in Rätseln und deutet an, dass Emily nicht einmal weiß, wer sie ist. Später erfährt sie, dass sie ein Wesen ist, dass in dieser Nachtwelt, in der es immer Mitternacht ist, lebt und sich in Hunde, Hasen und Pferde verwandeln kann. Es wird ihr bewusst, als sie sich unbewusst in einen Hasen verwandelt und als Mensch plötzlich Klee im Mund hat. Sie gibt Nocturne die Unglückskette, damit diese im Gegenzug ihre Eltern freilässt, doch Nocturne hat vor sich damit noch etwas Zeit zu lassen. Emily findet Nocturne bei Big Ben. Big Ben ist sehr wichtig für die Nachtwelt, weil er einst zwischen zwei Glockenschlägen stehen geblieben ist und es deswegen in der Nachtwelt immer Mitternacht ist. Nocturne will ihn aus dem Gleichgewicht bringen und Emily versucht sie davon abzuhalten und ihre Eltern zu retten.


Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich fand auch die Idee mit den Personifizierungen cool, weil ich weiß nicht, wie man auf so eine Idee kommt. An vielen Stellen ist es auch sehr lustig, weil Emily so stur ist und immer ihre Meinung durchsetzen möchte, womit sie die Anderen manchmal nervt. Ich finde es ist gut geschrieben und auch nicht schwer zu verstehen, es ist so ab 10 Jahren für Mädchen und Jungen und ich würde dem Buch 5 von 5 Sternen geben.


Rezension von Annika, 13 Jahre

Falling Skye


Falling Skye - Kannst du deinem Verstand trauen?
von Lina Frisch
aus dem Coppenrath Verlag
ISBN: 978-3-649-63344-0 

Nach einer großen Katastrophe in den USA beginnt die Tochter des damaligen Präsidenten ein neues System einzuführen. Als sie genug Anfänger, äh, Anhänger dafür gefunden hat, wurden aus den Vereinigten Staaten die Gläserne Nation. Das System beruht darauf, dass wenn man ein bestimmtes Alter erreicht, getestet wird und eine von zwei Kategorien eingeteilt. Es gibt rationale und emotionale Menschen. Emotionale Menschen sind introvertiert, flexibel, sensibel, impulsiv und kooperativ. Während rationale Menschen eher extravertiert, diszipliniert, stabil, beherrscht und dominant sind (S. 132, Abb.1). Skye ist sich sicher, dass sie den Test macht und sofort als Rationale eingestuft werden wird, da sie ihr ganzes Leben auf diesen Test vorbereitet wurde, weil ihr Vater ein wichtiger Staatsmann ist. Der wesentliche Unterschied zwischen rationalen und emotionalen Menschen ist dabei der Stand in der Gesellschaft, weil alles später im Leben darüber entschieden wird, welchen Buchstaben man auf seinem Handgelenk tätowiert hat, ein R oder ein E. Als rational eingestuft, kannst man Berufe wie Arzt, Politiker oder andere hohe Berufe ausüben, als emotionaler Mensch ist das verboten, diese sollen soziale Berufe ausüben, wie zum Beispiel im Tierheim arbeiten oder Lehrer werden. Man kann von Skye nicht sagen, dass sie emotionale Menschen verachtet, aber sie empfindet sie als Schwächlinge, die sich einfach Mal ein bisschen zusammenreißen könnten. Sie hat auch nur eine emotionale Freundin, aber als sie dann zu diesem Test einberufen wird stellt sie fest, dass die Prüfungen nicht so sind, wie sie erwartet hat, sie sind eher verstörend und sie fängt an zu hinterfragen, ob das System wirklich die beste Lösung ist. Ihr fällt auf, dass Mädchen, die im Treueranking ganz unten stehen verschwinden und beginnt an dem ganzen System zu zweifeln. In ihrer Erkenntnis stößt auf eine Wahrheit, die sie nie für möglich gehalten hätte. Was das ist will ich jetzt nicht sagen, weil es sonst echt langweilig ist, falls jemand das Buch lesen will.


Mir hat das Buch echt gut gefallen, ich fand den Schreibstil echt super und es war so eines dieser Bücher, die man anfängt zu lesen und dann nicht mehr aufhören kann, deswegen habe ich das ganze Buch auch an einem Nachmittag gelesen, obwohl mich die Handlung vor allem am Anfang sehr an "Die Bestimmung" erinnert hat, da sich Skye da auch in ihren Testleiter verliebt hat. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass die Autorin die Idee für die Geschichte nicht einfach irgendwoher genommen hat, sondern am Ende sagt, dass es ähnliche Organisationen wie die, auf die Sky am Ende auch stößt, schon in der Welt gibt, und dass man diese aufhalten sollte. Ich würde dem Buch 5 von 5 Sternen geben.


Rezension von Svenja, 15 Jahre

Alice

 

Alice

von Christina Henry

aus dem Titan Books Verlag

Originalsprache Englisch

in Deutsch erhältlich

ISBN: 978-1-78565-330-8


Ich glaube jeder hat schon einmal von der Geschichte Alice im Wunderland gehört oder hat den Film geschaut. Alice ist ein Werk aus einer Buchreihe, die basierend auf solchen bekannten Geschichten herum weitere Werke spinnt, die das vermeintlich harmlose Märchen sehr schrecklich darstellen ohne es in seiner Erzählung zu beeinträchtigen, also ohne die Geschichte von Alice im Wunderland zu verändern. Es werden keine Fakten eingeführt, die widersprüchlich zu dieser Geschichte stehen, im selben Format gibt es auch Geschichten über Peter Pan oder Arielle, die sich der ganzen Lücken, die in Märchen gelassen werden, bedienen, um kleine Schauermärchen zu erzählen. Das Buch "Alice"   spielt nach der Geschichte und sie befindet sich in einem Irrenhaus, wo sie jeden Tag verschiedene Pulver bekommt, die sie emotional ruhigstellen, sodass sie nicht versucht auszubrechen oder irgendwie etwas anzustellen. Ihr einziger Trost ist ein kleines Mäuseloch in der Wand, durch dass sie mit Hatcher, aus der Zelle, also es ist ein Zimmer, aber es ist immer abgeschlossen, deswegen nenne ich es Zelle, nebenan redet. Auch er kann sich nicht richtig erinnern, sie wissen nur, dass sie vor langer Zeit etwas sehr Schreckliches getan haben, weshalb sie jetzt hier sind, dass sie alle irgendwie ein bisschen verrückt sind. Eines Tages wacht Alice aus ihrem Schlaf auf und das Irrenhaus brennt, sie und Hatcher schaffen es zu fliehen. Auf dem Weg kommen Hatcher dann mehr und mehr Erinnerungen zurück und er weiß auf einmal den Weg zu einem Haus, in dem er früher Mal gewohnt hat. Dort treffen sie auf eine Verwandte von Hatcher, die die beiden erstmal aufnimmt. Alice muss mit einem Entzug von den Pulvern klarkommen, aber es gibt immer noch ein großes Rätsel um ihre Vergangenheit, denn jeder scheint sie zu kennen, nur sie selbst wissen nicht mehr wer sie sind. Alice weiß zum Beispiel nur noch, dass sie in ein Loch gefallen ist und dass ein Mann mit Hasenohren sehr schauderhafte Sachen zu ihr gesagt hat. Jeder scheint sich vor ihr zu fürchten, weil sie diese Begegnung überlebt hat. Sie machen sich dann auf die Reise durch die alte Stadt und begegnen bekannten Figuren aus der Geschichte wie zum Beispiel die Grinsekatze, die in Form von Warlocks auftreten, die über verschiedene Stadtteile herrschen. Sie gewinnen auf dieser Reise durch Begegnungen mit bestimmten Personen oder durch das Erkennen bestimmter Orte Teile ihrer Erinnerungen zurück und treffen am Ende dann auch auf den Hasen...

Das Ende möchte ich offenlassen, aber es ist auf jeden Fall kein klassisches Märchen. Es ist fesselnd und mitreißend und vor allem dieser Charakter von Geschichte, dass man auf etwas bereits Bestehendes, sehr Bekanntes aufbaut, es aber in eine so andere Richtung führt, finde ich sehr interessant. Ich fand den Schreibstil der Autorin auch sehr gut, denn mein Englisch ist zwar "ganz in Ordnung", aber bei den meisten englischen Romanen muss ich trotzdem oft Wörter nachschauen, nicht so bei diesem Buch. Denn auch wenn es nicht unbedingt nur ein grundlegendes Vokabular, kann man sich sehr Vieles aus dem Kontext erschließen. Alles ist sehr gut ineinander verwoben, in Hinblick auf die Satzstruktur, sodass man, auch wenn man das Wort noch nie gesehen hat, weiß, was es bedeutet und das fand ich sehr interessant, weil der Lesefluss dadurch total unterstützt wird und man komplett abtauchen kann in diese andere, schön-schreckliche Welt.


Wie unschwer zu erkennen, hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen. In der Buchreihe geht es ja um verschiedene Märchen, aber vor allem Alice scheint die Autorin sehr gebannt zu haben, denn es gibt davon noch einen zweiten Band (The Red Queen) und der dritte Teil (Looking Glass) wird bald veröffentlicht werden.


Rezension von Laura, 16 Jahre